Sicherheit in öffentlichen Gebäuden

Die Security für öffentliche Gebäude ist schon immer eine besondere Herausforderung gewesen. Aktuell ist dieses Einsatzfeld jedoch angesichts der angespannten Sicherheitslage in allen Bereichen besonders anspruchsvoll und erfordert höchste Professionalität von Seiten der Sicherheitskräfte.

 

Sicherheit in öffentlichen Gebäuden

Sicherheit in öffentlichen Gebäuden

 

Denn öffentliche Einrichtungen wie Behörden, Bildungseinrichtungen oder Kulturstätten sehen sich heute zahlreichen Sicherheitsgefahren gegenüber, gegen die man sich wirksam schützen muss. Ob Kommune, Bundesbehörde, Klinik, Bildungsträger oder Betreiber von Kultureinrichtungen: Sie alle müssen mit der gestiegenen Gefahrensituation umgehen. Aquila Security steht ihnen dabei mit zertifizierter Sicherheit zuverlässig zur Seite.

 

Wie ist die Sicherheitslage in öffentlichen Gebäuden?

Schon immer musste sich die Security für öffentliche Gebäude mit Gefahren wie Übergriffen, unbefugten Eindringlingen, Brandstiftung und Sabotage auseinandersetzen. Seit Neuestem verschärfen sich jedoch diese Risiken und weitere Bedrohungen kommen hinzu. In vielen Einrichtungen sind Probleme wie latente Terrorgefahr, Bombendrohungen, Belästigungen von Mitarbeitern und Vandalismus gegen Gebäude und Einrichtungen heute leider allgegenwärtig.

Hinzu kommen völlig neue Gefahren aus dem Cyber-Bereich: Ransomware-Angriffe und das Hacking der IT-Systeme von öffentlichen Einrichtungen sowie Cyber Mobbing und unsoziales Verhalten gegenüber Behörden und ihren Mitarbeitern in Sozialen Medien sind inzwischen selbst für kleine kommunale Verwaltungseinrichtungen trauriger Alltag.

Und während in Kultureinrichtungen wie z. B. Kunstmuseen früher vor allem Diebstahl und Einbruch die größten Gefahren darstellten, müssen sich solche Einrichtungen zunehmend mit Vandalismus auseinandersetzen: Das mutwillige Beschädigen oder Zerstören von Kunstwerken ist eine immer häufiger anzutreffende Straftat – eine Bedrohungslage, der mit entsprechend ausgerichteter Security begegnet werden muss.

 

Besorgniserregender Trend zu Aggression und Gewaltbereitschaft

Außerdem sind die schon lange bekannten Risiken wie Übergriffe und Sabotage heute durch deutliche Eskalationstendenzen gekennzeichnet: Einzelpersonen und Personengruppen sind heutzutage deutlich aggressiver und gewaltbereiter als noch vor wenigen Jahren.

Dies ist aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen geschuldet und muss bei der Planung und Umsetzung der Sicherheit in öffentlichen Gebäuden unbedingt berücksichtigt werden. Denn während man sich früher in der Regel darauf verlassen konnte, dass die Anwesenheit von Sicherheitskräften für geregelte Abläufe in Behörden und ähnlichen Einrichtungen sorgt, ist dies heute keinesfalls mehr sichergestellt.

 

Trend zu Aggression und Gewaltbereitschaft

Trend zu Aggression und Gewaltbereitschaft

 

Durch die vermeintliche gesellschaftliche Anerkennung der wachsenden Rücksichtslosigkeit und des erhöhten Aggressionspotenzials können selbst unscheinbare Bürger heute binnen kürzester Zeit zu echten Gefährdern werden: In Zeiten, in denen ganz normale Passanten bei Kundgebungen fast schon gewohnheitsmäßig mit Gewaltanwendung gegenüber Polizisten drohen, kann man davon ausgehen, dass der Respekt gegenüber Sicherheitskräften im Allgemeinen deutlich gelitten hat. Dies muss bei der Sicherheitsarbeit in öffentlichen Einrichtungen einkalkuliert werden.

 

Wie lässt sich die Sicherheit in öffentlichen Gebäuden am besten gewährleisten?

Um zu einer wirksamen und gleichzeitig in Hinsicht auf die Kosten vernünftigen Absicherung für öffentliche Gebäude zu kommen, sind mehrere Schritte nötig. Denn es genügt nicht, einfach nur auf Verdacht ein paar Wachleute einzustellen: Man sollte für die jeweilige Behörde oder Einrichtung schon sehr konkret wissen, gegen welche Gefahren man sich mit welchen Sicherheitsmaßnahmen schützen muss. Herleiten lässt sich dies anhand von Gefährdungsbeurteilungen und dezidierter Sicherheitsplanung im Rahmen eines Sicherheitskonzepts.

 

Schritt 1: Gefährdungsbeurteilung

Die Erstellung oder Aktualisierung einer Gefährdungsbeurteilung für die Sicherheitslage in einem bestimmten öffentlichen Gebäude oder behördlichen Einrichtung ist entscheidend für die Wirksamkeit und Effizienz der Security.

Für solch eine Gefährdungsbeurteilung werden alle Sicherheitsrisiken erfasst und analysiert, die potenziell die Sicherheit im jeweiligen Gebäude gefährden könnten. Denn je nach Größe, Lage und inhaltlicher Ausrichtung kann die Gefährdungssituation in verschiedenen Arten öffentlicher Einrichtungen sehr unterschiedlich sein.

Eine Gefährdungsbeurteilung ist oberste Priorität

Eine Gefährdungsbeurteilung ist oberste Priorität

 

In der Gefährdungsbeurteilung wird also genau festgehalten, mit welchen konkreten Risiken in einem bestimmten Gebäude oder Bereich zu rechnen ist. Dies ist die Basis für die Entwicklung eines auf den jeweiligen Bedarf zugeschnittenen Sicherheitskonzepts.

Schritt 2: Sicherheitskonzept und Krisen-Reaktionskonzept

Hat man im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung die konkreten Bedrohungen für die Sicherheit in einem bestimmten Gebäude festgestellt, kann man auf dieser Grundlage die zur Abwehr dieser Bedrohungen geeigneten Sicherheitsmaßnahmen planen. Dies findet durch die Erstellung eines Sicherheitskonzepts statt: In diesem Konzept wird festgehalten, welche Sicherheitsmaßnahmen in welchem Umfang in welchem Bereich und zu welchen Zeiten angezeigt sind, um die Sicherheit bestmöglich zu gewährleisten.

Unverzichtbar: das Notfallkonzept

Während das Sicherheitskonzept die alltägliche Security in öffentlichen Einrichtungen umfasst, gibt es eine weitere Konzept-Art, die für Krisensituationen benötigt wird: das Krisen-Reaktionskonzept. Solch ein Konzept ist wichtig, um im Krisenfall die richtigen Entscheidungen zu treffen und die richtigen Maßnahmen durchzuführen.

Eine Krisensituation kann beispielsweise ein plötzlicher Stromausfall sein: Wenn in einem mit Mitarbeitern und Besuchern voll gepackten Amt plötzlich das Licht ausgeht, sämtliche Fahrstühle und Rolltreppen stehenbleiben und rote Alarmleuchten erscheinen, ist eine geordnete Evakuierung nämlich eine immense Herausforderung. Im Krisen-Reaktionskonzept ist deshalb festgehalten, wie in den verschiedensten denkbaren Krisenfällen vorgegangen werden sollte.

Das Krisenreaktionskonzept muss jedoch nicht nur erstellt und ständig aktuell gehalten werden – es sollte auch Pflichtlektüre für sämtliche mit dem Thema Security befassten Mitarbeiter und Dienstleister im Hause sein. Denn wer erst dann anfängt, im Konzept zu blättern, wenn die Krise bereits da ist, der verschenkt wertvolle Zeit.

Krisenreaktionskonzepte, auch Notfallkonzepte genannt, umfassen detaillierte Informationen zu wichtigen Punkten wie Rettungswegen und Evakuierungsrouten im jeweiligen Gebäude.

 

Schritt 3: Sicherheitsmaßnahmen

Auf Basis der Gefährdungsbeurteilung sowie des Sicherheitskonzeptes kann man im dritten Schritt die konkreten Sicherheitsmaßnahmen für die Security in einem öffentlichen Gebäude entwickeln und eine Einsatzplanung erstellen. Je nach Gebäude und Gefährdungslage werden die einzelnen Security-Maßnahmen in unterschiedlich starkem Maße benötigt – auch dies wird durch das Sicherheitskonzept vorgegeben.

Die wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen in öffentlichen Gebäuden sind:

 

Empfangsdienste und Pfortendienste

Ob ein Jobcenter in der Millionenmetropole, eine Uni-Bibliothek in einer Großstadt oder ein Rathaus in einer ländlichen Kleinstadt: Wohl in jeder öffentlichen Einrichtung zählen Pforten- und Empfangsdienste zu den grundlegendsten Sicherheitsmaßnahmen. Während jedoch für die Sicherheit im Eingangsbereich einer Stadtverwaltung „auf dem Dorf“ ein einzelner Wachmann ausreicht, benötigen große Behörden im Zentrum von Metropolen in der Regel deutlich umfangreichere Sicherheitsteams.

Damit die Security im Eingangsbereich weder über- noch unterdimensioniert ist, sind die konkrete Gefährdungsbeurteilung und das darauf basierende Sicherheitskonzept unverzichtbar.

Empfangs- und Pfortendienste

Empfangs- und Pfortendienste

 

Die Aufgaben, die die Sicherheitsmitarbeiter im Empfangs- und Pfortendienst abdecken, sind vielfältig. Sie reichen von der Kontrolle eingehender Lieferungen und Fahrzeuge über die Besucherregistrierung und Zutrittskontrolle bis hin zum Handling der Schlösser und Schließanlagen vor Ort.

In der Corona-Pandemie hat sich das Aufgabenfeld beim Empfangsdienst noch um pandemiebedingte Eingangskontrollen erweitert, in der Regel nach 3G- oder 2G-Vorgaben.

 

Wichtiger Faktor: Einarbeitung der Sicherheitsmitarbeiter

Damit die Einsatzkräfte an dieser Stelle effizient und effektiv arbeiten können, ist die umfassende Kenntnis zu allen in der jeweiligen Einrichtung eingesetzten Systemen notwendig: Die Wachleute im Empfangsdienst müssen die verwendeten Anlagen für die Zugangskontrolle ebenso kennen wie die Schließsysteme, mit denen an den verschiedenen Stellen im Gebäude gearbeitet wird. Dies erfordert eine umfassende Einarbeitung der Sicherheitskräfte, wenn diese von einem externen Sicherheitsdienst kommen.

Die erfahrenen Sicherheitsmitarbeiter unseres Unternehmens sind mit sämtlichen gängigen Systemen im Bereich Zugangskontrolle, Schließanlagen und Eingangsschutz vertraut und können sich binnen kürzester Zeit in jedes System einarbeiten. Dennoch ist es sinnvoll, die Security-Teams im Empfangsdienst nicht regelmäßig auszutauschen – sondern diesen Job ständig durch die gleichen Sicherheitskräfte umsetzen zu lassen. Dies sicherzustellen ist allerdings nur dann möglich, wenn man einen zertifizierten Security-Dienstleister beauftragt.

 

Brandwachen in öffentlichen Gebäuden

Brandschutz und Brandwachen sind für Gebäude aller Art grundlegende Sicherheitsvorkehrungen. Das betrifft natürlich auch die Sicherheit in öffentlichen Gebäuden. Zu den wichtigsten Brandschutzmaßnahmen zählt das Ausbilden und Aufstellen interner Brandschutzhelfer durch Schulungen sowie die Abdeckung von Brandwachen durch erfahrene Profis.

Brandwachen können in öffentlichen Gebäuden beispielsweise notwendig werden, wenn wegen eines Ausfalls der Brandmeldeanlage (BMA) das Brandrisiko steigt, wenn ein Bereich nach dem Löschen eines Feuers speziell abgesichert werden muss oder wenn irgendwo im Haus feuergefährliche Tätigkeiten wie Schweißarbeiten durchgeführt werden.

 

Eng verbunden mit dem Thema Brandschutz ist die Evakuierungsplanung im Zuge der Security für öffentliche Gebäude. Denn Feuer sind die häufigsten Ursachen, wegen derer ein Gebäude zügig geräumt werden muss. Bei Aquila Security sind Sie diesbezüglich in sicheren Händen: Alle unsere Einsatzkräfte sind ausgebildete und zertifizierte Evakuierungshelfer.

 

Interne Security für Behörden und ähnliche Bereiche

In den Aufgabenbereich der internen Security in öffentlichen Bereichen fallen verschiedene Tätigkeiten: Das sind zum einen Standwachen, die an bestimmten Punkten aufgestellt werden, an denen ein besonders hohes Gefahren- oder Konfliktpotenzial herrscht. Das kann z. B. im Eingang zum Wartebereit eines Jobcenters der Fall sein.

Neben den Standwachen spielen auch Sicherheitspatrouillen als Teil der internen Security in Behörden und ähnlichen Einrichtungen eine wichtige Rolle: Einzeln oder in Teams laufen die Wachleute bei dieser Arbeit bestimmte Bereiche nach vorgegebenen Routen ab und behalten so größere Areale wie verwinkelte Bauten, langgezogene Flure, Lobbys oder auch den Innenhof zuverlässig im Blick.

Kommt es zu einem Sicherheitsvorfall, sind die Mitarbeiter der internen Security meist als erste vor Ort, um entsprechend zu reagieren. Ob ein renitenter unzufriedener Besucher in die Schranken gewiesen werden muss, ein aufgebrachter Sitzungsteilnehmer beruhigt werden soll oder es einen Streit zwischen Mitarbeitern einer Behörde zu schlichten gilt: Die Wachleute im Innenbereich von öffentlichen Einrichtungen können mit sämtlichen Notfallsituationen souverän umgehen.

 

Videoüberwachung

Im Zuge der Security in öffentlichen Gebäuden und für die Gefahrenabwehr in Behörden, Kultureinrichtungen und Co. ist die professionelle Videoüberwachung den meisten Bereichen solcher Gebäude uneingeschränkt erlaubt. Ausnahmen davon sind beispielsweise Waschräume und Büros.

Doch in allen öffentlich zugänglichen Bereichen wie Lobby, Flure, Wartebereiche und Fahrstühle zählt die Kameraüberwachung zu den grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen. Damit diese Maßnahme aber auch tatsächlich wirksam ist, braucht es ein professionelles Monitoring der übertragenen Videoaufnahmen. Sprich: Eine professionelle Sicherheitskraft sollte die von den einzelnen Kameras gesendeten Bilder ständig im Blick behalten.

 

Videoüberwachung ist eine wichtige Maßnahme

Videoüberwachung ist eine wichtige Maßnahme

 

Auch zur Überwachung angeschlossener Bereiche wie Parkplätze und Tiefgaragen an einer Behörde ist die Videoüberwachung in der Regel die wirksamste Security-Maßnahme.

 

Objektschutz während der Schließzeiten

Nach der Arbeitszeit sind die Flure und Büros in den meisten öffentlichen Einrichtungen verwaist. Doch das ist kein Grund, auf Absicherung zu verzichten: Um sich gegen Einbrecher und Vandalen zu schützen, ist professioneller Objektschutz während der Schließzeiten öffentlicher Gebäude unverzichtbar.

Bedeutung der Cyber-Security für öffentliche Einrichtungen

Ein vergleichsweise neues Feld für die Sicherheit in öffentlichen Gebäuden ist das Thema Cyber-Security. Darunter werden sämtliche Maßnahmen zusammengefasst, die zur Abwehr von Cyber-Bedrohungen wie Hacking und Ransomware-Angriffen sowie interner Sabotageversuche unternommen werden. Ob städtischer Energieversorger, kommunale Klinik oder auf Landesebene angesiedelte Behörde: Sämtliche öffentlichen Einrichtungen müssen sich heute mit diesem Thema beschäftigen – und sollten längst grundlegende Schutzmaßnahmen wie Firewall, Virenscanner, strenge Zugriffsberechtigungen und ein belastbares Backup-Management eingerichtet haben.

Professionalität bei der Security in öffentlichen Gebäuden

Die komplexe Bedrohungslage, der sich öffentliche Gebäude heute ausgesetzt sehen, erfordert höchste Professionalität der Sicherheitsarbeit. Denn um den vielfältigen Risiken wirkungsvoll begegnen zu können, müssen erfahrene Security-Profis für die Absicherung eingesetzt werden. Diesen Anspruch können nur hochwertige Sicherheitsunternehmen erfüllen – und diese erkennt man daran, dass sie im Gegensatz zu Dumping-Anbietern diverse branchenspezifische Zertifizierungen vorweisen können.

 

Als zertifizierter Sicherheitsdienst steht Aquila Security Ihnen für alle Fragen und Aufgaben rund um die Beratung, Planung und Umsetzung der Sicherheit in öffentlichen Gebäuden zur Seite. Wir sind deutschlandweit im Einsatz und können im Rahmen von Einzelaufträgen oder langfristiger Zusammenarbeit auch in Ihrer Behörde, Medizin-, Bildungs- oder Kultureinrichtung zuverlässig für Sicherheit sorgen.

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