Nachtwache: Aufgaben, Kosten pro Nacht und rechtlicher Rahmen

Sicherheitsmitarbeiter spricht in Funkgerät im Freien.

Eine Nachtwache ist die Bewachung eines Gebäudes, eines Geländes oder einer Einrichtung in den Stunden, in denen dort niemand arbeitet. Meist heißt auch die Sicherheitskraft so, die diese Bewachung übernimmt. Andere Namen dafür sind Nachtbewachung und Nachtwächterdienst. Die Wachkraft geht Kontrollgänge, prüft Türen, Tore und Zäune, reagiert auf Alarme und hält fest, was in der Nacht passiert ist. Mit dem Nachtwächter von früher hat sie kaum mehr als den Namen gemeinsam, ein paar Abläufe gehen aber bis heute auf ihn zurück.

Hier geht es um die Nachtwache im Sicherheitsdienst: welche Aufgaben sie übernimmt, wo sie gebraucht wird, welche Modelle es gibt, was eine Nacht kostet und worauf Sie bei der Beauftragung achten sollten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Nachtwache im Sicherheitsdienst schützt Gebäude, Gelände und Menschen in der Zeit, in der niemand vor Ort arbeitet, meist vom Feierabend bis zum nächsten Morgen.
  • Typische Aufgaben sind Kontrollgänge, Schließdienst, das Prüfen von Alarmen, ein Blick auf Brandgefahren und ein Bericht über jede Runde.
  • Aquila Security rechnet nach Hessen-Tarif mit 26 bis 29 Euro pro Stunde, nachts plus 12 Prozent, an Sonn- und Feiertagen plus 25 Prozent.
  • Wachpersonen brauchen mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Kontrollgänge in Bereichen mit öffentlichem Verkehr zusätzlich die Sachkundeprüfung.

Was ist eine Nachtwache?

Das Wort hat heute zwei Bedeutungen, und im Alltag werden sie oft verwechselt.

Im Sicherheitsdienst ist die Nachtwache eine Bewachung in den Nachtstunden. Sie beginnt meist, wenn der Betrieb schließt, und endet, wenn am Morgen die ersten Mitarbeiter kommen. Die Wachkraft ist für das Objekt da: für Zugänge, Werte und alles, was nachts auffällt.

In Pflege und Klinik ist die Nachtwache eine Pflege- oder Betreuungskraft, die nachts wach bei Patienten oder Bewohnern bleibt. Stellenanzeigen für „Nachtwache“ meinen fast immer diese Tätigkeit. Von der Nachtbereitschaft unterscheidet sie sich dadurch, dass sie die ganze Nacht wach ist, während die Bereitschaft ruhen darf und nur bei Bedarf gerufen wird.

Herkunft: der Nachtwächter

Der Begriff geht auf den Nachtwächter zurück, einen Beruf, der mit den wachsenden Städten des Mittelalters wichtig wurde. Er lief nachts durch die Straßen und Gassen seines Viertels und schreckte Diebe und Vandalen ab. Außerdem achtete er darauf, dass Haustüren und Stadttore ordentlich verschlossen waren. Heute würde man das Schließdienst nennen.

Eine seiner Aufgaben gibt es so nicht mehr: Er rief regelmäßig die Uhrzeit aus. Das diente weniger dazu, die Bürger über die Zeit zu informieren. Es zeigte vor allem, dass der Nachtwächter wach war und nicht schlafend in einer Ecke lag. Diesen Nachweis liefern heute Kontrollpunkte, die bei jeder Runde quittiert werden. Ganz verschwunden ist der alte Nachtwächter also nicht.

Welche Aufgaben übernimmt eine Nachtwache im Sicherheitsdienst?

Die wichtigste Aufgabe ist schnell gesagt: dort für Sicherheit sorgen, wo gerade nichts los ist. Wenn eine Baustelle nach Feierabend oder ein Lager über das Wochenende leer steht, fehlen die Augen, die tagsüber ganz nebenbei aufpassen. Am Tag geht es eher um Diebstahl und Übergriffe, nachts um Einbruch, Vandalismus und Brandstiftung.

Was die Wachkraft im Einzelnen tut, steht in der Dienstanweisung, die Sie mit dem Sicherheitsdienst abstimmen. Häufig gehören dazu:

  • Kontrollgänge über das Gelände und durch die Gebäude, zu wechselnden Zeiten, damit niemand einen festen Rhythmus abpassen kann
  • Schließdienst: Türen, Tore, Fenster und Rolltore kontrollieren, offene Zugänge schließen, auf Licht und laufende Maschinen achten
  • Zutrittskontrolle an Pforte oder Empfang, wenn nachts Lieferungen, Handwerker oder Schichtpersonal kommen
  • Prüfung von Alarmen aus Einbruch- oder Brandmeldeanlage vor Ort und Auslösen der vereinbarten Meldekette
  • Blick auf Brandgefahren wie Rauch, Wärme, vergessene Heizgeräte oder verkeilte Brandschutztüren
  • Bericht über jede Runde und jeden Vorfall, im Wachbuch oder digital

Dass die Runden wirklich gegangen werden, zeigt heute ein Wächterkontrollsystem. Die Wachkraft quittiert an festen Kontrollpunkten, das System speichert Zeit und Ort. Aquila Security arbeitet dabei mit GPS-Zeitstempel und Vorfallberichten in Echtzeit. Sie sehen am Morgen also nicht nur, dass alles ruhig war, sondern wann welcher Punkt kontrolliert wurde.

Sicherheitskräfte beim Kontrollgang als Nachtwache

Wo nachts bewacht werden muss

Eine Nachtbewachung braucht es überall dort, wo über Nacht Werte oder Menschen geschützt werden müssen und kein eigenes Personal da ist. Häufig betrifft das:

  • Baustellen, auf denen über Nacht Maschinen und Material lagern
  • Betriebe, Lager und Produktionshallen nach Schichtende
  • Geschäfte und Einkaufszentren nach Ladenschluss
  • Hotels und Wohnanlagen
  • Kliniken und Pflegeheime
  • Veranstaltungsgelände und Messestände zwischen Aufbau, Veranstaltungstagen und Abbau
  • Leerstehende Gebäude sowie abgestellte Fahrzeuge und Waggons

Auch Wohngebiete und Parkanlagen lassen sich nachts bestreifen, wenn es dort immer wieder zu Sachbeschädigungen kommt.

Nachtwache auf der Baustelle

Die Baustelle ist einer der häufigsten Gründe für eine Nachtwache. Tagsüber sind Bauleitung, Kolonnen und Lieferanten auf der Fläche, ab dem Abend steht alles hinter einem Bauzaun, der kaum jemanden aufhält. Verschwinden können Baumaschinen, Kabel, Werkzeug und Treibstoff, dazu kommen Graffiti und Feuer an gelagertem Material. Die Nachtwache bestreift den Zaun und die schwer einsehbaren Ecken, prüft Container und Maschinen und meldet Auffälligkeiten sofort. Auf großen Baustellen kommen Streifen mit dem Fahrzeug dazu. Wie Aquila Security Baustellen nachts und am Wochenende sichert, steht auf der Seite zur Baustellenbewachung.

Sicherheitskraft bei der Nachtwache auf einer Baustelle

Nachtwache mit Diensthund

Für Nachtwachen können Sie bei Aquila Security einen ausgebildeten Schutzhund mit Hundeführer dazubuchen. Das lohnt sich auf großen, unübersichtlichen Baustellen und Freiflächen und dort, wo es häufiger zu Übergriffen kommt. Ein Hund hört und riecht, was eine Person im Dunkeln noch lange nicht sieht, und schon seine Anwesenheit hält viele Täter fern. Wer trotzdem ertappt wird, sucht bei einem Hundeteam seltener die Auseinandersetzung. Mehr zu Ausbildung, Recht und Einsatz lesen Sie im Beitrag zum Diensthund im Sicherheitsdienst.

Nachtwache und Sitzwache in Klinik und Pflegeheim

In medizinischen Einrichtungen treffen beide Bedeutungen des Wortes aufeinander. Die pflegerische Nachtwache stellt das Haus selbst. Ein Sicherheitsdienst kommt dazu, wenn es um den Schutz von Gebäude, Eingängen und Personal geht, oder als Sitzwache. Dann bleibt eine Kraft bei einer einzelnen Person, die sich selbst oder andere gefährden könnte, etwa in der Psychiatrie oder im Pflegeheim, und ruft bei jeder Veränderung das Fachpersonal. Pflegerische Aufgaben übernimmt sie nicht, und für Rundgänge verlässt sie die Person auch nicht. Sollen im selben Haus Kontroll- oder Brandschutzrunden laufen, braucht es dafür eine zweite Kraft.

Feste Wache, Revierstreife oder Technik?

Nicht jedes Objekt braucht eine Nachtwache, die bis zum Morgen auf dem Gelände bleibt. Drei Modelle kommen in Frage, und oft ist eine Kombination am wirtschaftlichsten.

Die feste Nachtwache ist die ganze Schicht über auf dem Gelände, als Separatwachdienst nur für Ihr Objekt. Sie passt, wenn viel Wert auf der Fläche steht oder nachts Zutritte kontrolliert werden müssen. Fällt nachts die Brandmeldeanlage aus, braucht es dagegen eine Brandsicherheitswache, eine eigene Leistung mit eigenen Anforderungen.

Die Revierstreife fährt mehrere Objekte nach Plan an, kontrolliert außen und innen und fährt weiter. Weil sich mehrere Auftraggeber die Streife teilen, kostet sie weniger. Dafür ist zwischen den Kontrollen niemand da. Das reicht für Büros, kleinere Lager und Leerstand mit geringem Risiko.

Bei der dritten Variante übernimmt Technik: Videoüberwachung, Zutrittskontrolle und Alarmanlage melden an eine Sicherheitszentrale, die im Alarmfall reagiert. Aquila Security schaltet solche Anlagen auf die eigene Sicherheitszentrale nach EN 50518 auf. Technik sieht mehr Fläche gleichzeitig. Eine Person vor Ort kann dagegen sofort handeln, eine Tür schließen und mit Menschen reden.

Welches Modell passt, hängt vom Objekt und von der Lage ab. Eine sinnvolle Reihenfolge ist oft: in der unruhigen Phase eine feste Nachtwache, später Streife und Technik, wenn es ruhig bleibt.

Was kostet eine Nachtwache pro Nacht?

Der Preis einer Nachtwache ergibt sich aus Stundensatz, Nachtzuschlag, Dauer und der Zahl der Kräfte. Aquila Security rechnet für Standard-Objektschutz und Werkschutz nach Hessen-Tarif mit 26 bis 29 Euro pro Stunde tagsüber, für die Nachtschicht mit plus 12 Prozent und an Sonn- und Feiertagen mit plus 25 Prozent. Wird die ganze Schicht als Nachtschicht abgerechnet, sieht eine Nacht grob so aus:

Rechenschritt Betrag
Stundensatz tagsüber je Kraft (Hessen-Tarif) 26 bis 29 Euro
Stundensatz in der Nachtschicht je Kraft, plus 12 Prozent 29,12 bis 32,48 Euro
Nachtschicht mit 10 Stunden je Kraft, zum Beispiel 20 bis 6 Uhr 291,20 bis 324,80 Euro
Dieselbe Nacht mit zwei Kräften 582,40 bis 649,60 Euro

Das sind Richtwerte nach Hessen-Tarif, keine Festpreise. In anderen Bundesländern gelten eigene Tarifverträge mit eigenen Nachtzuschlägen. Ob sich der Sonn- und Feiertagszuschlag in einer Sonntagsnacht mit dem Nachtzuschlag addiert, steht im Angebot.

Was den Preis außerdem bewegt:

  • Zahl der Kräfte: Auf großen oder verwinkelten Flächen, bei vielen Zugängen oder nach einem Einbruch sind zwei Personen sinnvoller als eine.
  • Diensthund: Ein Hundeteam kostet mehr als eine Kraft ohne Hund.
  • Dauer: Eine einzelne Nacht trägt Anfahrt und Einweisung allein, über mehrere Wochen verteilt sich dieser Aufwand.
  • Lage: Ein Lager in einem unruhigen Umfeld braucht mehr Runden und mehr Personal als eine Baustelle auf dem Land.

Ein Stundensatz deutlich unter dem Tarifniveau geht meist zulasten des Personals: ungeschulte Kräfte, zu lange Schichten, niemand, der im Krankheitsfall einspringt. Vergleichen Sie deshalb die Summe aus Kräften, Stunden und Zuschlägen und nicht den nackten Stundensatz. Wie sich die Preise für Sicherheitsdienste allgemein zusammensetzen, erklärt der Ratgeber zu den Kosten eines Sicherheitsdienstes.

Rechtlicher Rahmen: Wer darf nachts bewachen?

Das Unternehmen, das gewerbsmäßig Leben oder Eigentum fremder Personen bewacht, braucht nach § 34a Abs. 1 GewO eine Erlaubnis der zuständigen Behörde. Dafür muss der Inhaber oder die Betriebsleitung selbst eine Sachkundeprüfung abgelegt haben (§ 34a Abs. 1 Satz 3 Nr. 3 GewO). Für die einzelne Wachperson gilt ein anderer Maßstab: Sie muss zuverlässig sein und mit einer Bescheinigung nachweisen, dass sie über die rechtlichen und fachlichen Grundlagen unterrichtet wurde (§ 34a Abs. 1a Satz 1 GewO).

Für manche Einsätze reicht die Unterrichtung nicht. Für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr verlangt § 34a Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 GewO zusätzlich die bestandene Sachkundeprüfung. Das betrifft etwa eine Nachtwache, die in einem nachts geöffneten Parkhaus ihre Runden geht. Wachpersonen und Unternehmen sind im Bewacherregister erfasst.

Polizeiliche Befugnisse hat eine Nachtwache nicht. Sie handelt mit dem Hausrecht, das der Auftraggeber ihr überträgt, und mit den Rechten, die jeder hat. Wer auf frischer Tat betroffen wird und fliehen will oder seine Identität nicht nachweisen kann, darf vorläufig festgenommen und der Polizei übergeben werden (§ 127 Abs. 1 StPO). Dazu kommen Notwehr und Nothilfe nach § 32 StGB. Alles Weitere ist Sache der Polizei.

Arbeitsrechtlich beginnt die Nachtzeit nach § 2 Abs. 3 ArbZG um 23 Uhr und endet um 6 Uhr. Nachtarbeit ist jede Arbeit, die mehr als zwei Stunden dieser Zeit umfasst. Wann eine Nachtwache im Bewachungsgewerbe Zuschlag bekommt, regeln dagegen die Tarifverträge der Länder.

Worauf Sie bei der Beauftragung achten sollten

Eine Nachtwache ist nur so gut wie die Absprachen davor. Diese Punkte gehören ins Gespräch und in den Auftrag:

  • Einsatzzeit von wann bis wann, auch für Wochenenden und Feiertage
  • Zahl der Kräfte und ob ein Diensthund mitläuft
  • Kontrollpunkte und Rhythmus der Runden, mit wechselnden Zeiten
  • Meldekette: wer bei einem Vorfall in welcher Reihenfolge angerufen wird
  • Schlüssel, Codes und Zugänge: wer sie übergibt und wann
  • Bericht: wann und in welcher Form Sie ihn am Morgen bekommen
  • Nachweise: Erlaubnis nach § 34a GewO und Qualifikation der eingesetzten Kräfte
  • Versicherung: wie hoch die Haftpflicht ist und ob sie auch Schlüssel und Schäden am Objekt abdeckt

Auch eine einzelne Nacht lässt sich als Nachtwache buchen, etwa für eine aufgebaute Bühne oder einen Messestand.

Nachtwache bei Aquila Security

Aquila Security stellt Nachtwachen für Baustellen, Betriebe, Handel, Hotels, Wohnanlagen, Kliniken und Veranstaltungen, als feste Wache, als Streife oder zusammen mit Videoüberwachung und Alarmaufschaltung. Auf Wunsch kommt ein Hundeteam dazu. Buchen lässt sich die Nachtwache im Wachdienst oder als Teil des Objektschutzes, je nachdem, ob Rundgänge oder die dauerhafte Sicherung eines Gebäudes im Vordergrund stehen.

Aquila Security sitzt in Frankfurt am Main, weitere Standorte sind Hamburg, Berlin, Köln, München, Düsseldorf, Hannover, Bonn und Aachen. Die Prozesse sind von DEKRA nach ISO 9001 zertifiziert. Das eingesetzte Personal hat die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO abgelegt und ist im Bewacherregister eingetragen. Die Versicherung deckt standardmäßig 5 Millionen Euro, die Sicherheitszentrale ist rund um die Uhr erreichbar.

Sie brauchen eine Nachtwache, ab heute Nacht oder ab nächster Woche? Rufen Sie kostenfrei unter 0800 7242501 an oder schreiben Sie über das Kontaktformular. Nennen Sie Adresse, Zeitraum und was geschützt werden soll, dann bekommen Sie ein Angebot.

Häufige Fragen zur Nachtwache

Was ist der Unterschied zwischen Nachtwache und Nachtdienst?

In der Pflege meinen Nachtdienst und Nachtwache meist dasselbe: die Pflegekraft, die nachts auf der Station bleibt und wach ist. Eine Nachtbereitschaft darf dagegen ruhen. Im Sicherheitsdienst meint Nachtwache die Bewachung eines Objekts in den Nachtstunden.

Wie viel kostet eine einzelne Nacht mit einer Wachkraft?

Mit den Sätzen von Aquila Security nach Hessen-Tarif und dem Nachtzuschlag von 12 Prozent kostet eine Nachtschicht mit 10 Stunden und einer Kraft rechnerisch 291,20 bis 324,80 Euro. Zwei Kräfte, ein Diensthund oder Sonn- und Feiertage erhöhen den Betrag. In anderen Bundesländern gelten eigene Tarife.

Ab wann gilt Arbeit als Nachtarbeit?

Nach § 2 ArbZG ist Nachtzeit die Zeit von 23 bis 6 Uhr, und Nachtarbeit ist jede Arbeit, die mehr als zwei Stunden davon umfasst. Ab welcher Uhrzeit im Bewachungsgewerbe ein Nachtzuschlag gezahlt wird, legt der Tarifvertrag des jeweiligen Bundeslandes fest.

Reicht eine Person für die Nachtwache?

Für ein überschaubares, abgeschlossenes Objekt oft ja. Auf großen Flächen, bei vielen Zugängen oder wenn schon eingebrochen wurde, sind zwei Kräfte oder ein Hundeteam die bessere Wahl. Wer allein Wache hält, braucht eine feste Meldekette, damit bei einem Unfall oder Übergriff schnell jemand merkt, dass etwas nicht stimmt. Diese Kette legen Sie vor Einsatzbeginn mit dem Sicherheitsdienst fest.

Wie schnell kann eine Nachtwache beginnen?

Aquila Security ist bundesweit in der Regel innerhalb von 1 bis 3 Stunden einsatzbereit, rund um die Uhr und auch am Wochenende. Ein kurzfristiger Einsatz für die kommende Nacht ist damit meist möglich. Je genauer die Anfrage das Objekt beschreibt, desto schneller steht das Angebot.

Ist Nachtwache ein Beruf, und welche Qualifikation braucht man?

Im Sicherheitsdienst ist die Nachtwache eine Tätigkeit im Bewachungsgewerbe, kein eigener Ausbildungsberuf. Wer sie ausübt, braucht mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Kontrollgänge in Bereichen mit öffentlichem Verkehr die Sachkundeprüfung. Eine Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit ist möglich, aber keine Voraussetzung. In der Pflege arbeiten als Nachtwache meist ausgebildete Pflegekräfte. Was man verdient, hängt in beiden Bereichen von Qualifikation, Arbeitgeber und Tarif ab.

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